Das Projekt startet

Ausmessen, planen, beschriften

Bereits im Jänner 2016, nach ein paar Tagen auf der Messe in Hamburg, starteten die Arbeiten für die Realisierung des justwhite shops in Innsbruck. Klar war, der Name, das Konzept, ansonsten ging’s wirklich erst los.

Welche Möbel sollen es werden, wo sollen sie hin, wie sollen sie aussehen, welche Lampen, welche Farben??? Die Planungen liefen parallel zu meinem Job, eine Herausforderung aber machbar.

Ich holte meinen Vater zu einer ersten Besprechung in den Laden, die Beratung und Expertise eines Architekten in der Familie nutzen zu können, ist ein Vorteil.

Nun gut, wir begannen damit, auszumessen, Größen zu definieren und zu schauen, was sich auf knapp 27qm überhaupt alles ausgeht. Damit begann die Planung für das Interior Design und die Suche nach geeigneten Regalen und Tischen.

Gefunden habe ich Nichts, warum ich dazu übergingen, selber zu designen und zu planen, darum gibt’s im justhwite jetzt eine einzigartige Einrichtung, die an das Gesamtkonzept angepasst wurde. Aus Baustahlgitter, ein bisschen rostig mit schönen Eichenböden, sollen sie gefertigt werden.  Zuerst gab es die Überlegung, alles in weiß zu halten, aber das hätte schön ein bisschen einen sterilen Touch, also wurde daraus das Gegenteil. Richtig dunkle Wände bis auf die Decke in fast schwarz, damit die weißen Produkte schön zur Geltung kommen.

Aber am aller schwierigsten war die Suche und Entscheidung für die richtigen Lampe. Klassische Shopbeleuchtung fiel gleich mal durch den Rost, gefällt mir nicht und ist langweilig. Also hätte ich gerne Wandlampen. Klingt einfacher als es ist. Gefunden habe ich dann die schönsten Lampen für meinen Laden, genauso wie sie sein sollten. Paris machte es möglich. Schwarzer Schirm mit Kupfer innen, perfekt für ein warmes Licht.

Ziemlich bald hatte ich mit der Illustratorin Natascha Foidl die Grundidee zum Logo fertig und konnte nun die Auslage beschriften. Ich wollte, dass man ein bisschen neugierig wird und ein Guckloch in den Laden bei der Beschriftung frei bleibt.

Viele Nasenabdrücke an der Scheibe bezeugten jeden Tag, dass die Leute schon gerne mal einen Blick auf die Baustelle werfen wollten.

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