Aufgsperrt wird im April – kein Scherz

Unglaublicherweise, für mich, ging es sich wirklich aus, dass ich am 15. April um12 Uhr die Türen vom justwhite aufsperrte. Was sich aber nicht mehr ausging, war die dazugehörige Party. Die wurde dann Im Juni nachgeholt.

Jedenfalls brachten mir Kunden, Freunde und meine Familie unfassbar viele wunderbare Blumen vorbei, wir tranken Prosecco und aßen Kekse. Es war nicht nur schön, es war aussergewöhnlich, wenn du dir ein Projekt so lange vorstellst und dann wird es endlich Realität. Ich war überwältigt, obwohl man mir den Stress der letzten Tage schon ein bisschen anmerkte.

Gefeiert wurde dann ausgiebig im Juni. Mit Zuckerwatte, Popcorn und selfmade do-it-yourself-Buffet.

Jules Möbeldesign an der Wand

Die Regale und Fliesen kommen

Endlich konnten wir dann die extra für das Ladenkonzept angefertigten Regale an die Wand schrauben. Das war, wie man bei Altbau vermuten kann, gar nicht so einfach. So ganz ohne Montagekleber sind wir nicht ausgekommen. Aber, ich war schon froh, dass ich noch irgendwo rechtzeitig meine Regalklemmen für die Bretter auftreiben konnte. Mein lieber Tischler Gerold Thaler, drehte auch schon fast am Rad deswegen. Aber schlussendlich war alles da und die lediglich mit Wachs eingelassenen Eichenböden konnten auf in die Regalgitter eingehängt werden.

Ein paar Tage später, konnte der Fliesenleger kommen und mir meine Fliesen auf den alten Schreibtisch packen, der nun als Waschtisch zum Ausprobieren für die Wiener-Seifen, meinen Laden schmückt. Ebenfalls gefliest wurde das Kassenpult. Die italienischen, handgefertigten Fliesen mit dem eigens angepassten Muster und den individualisierten Farben zeigten nun ihre ganze Schönheit und Eleganz. Ein bisschen was verspieltes, bei der ganzen Reduktion, kann ja auch nicht schaden.

Ich war begeistert – die Wandfarbe, die Lampen, die Regale, langsam nahm meine Idee Formen an und wurde greifbar. Ich glaube in dem Moment habe ich begriffen, jetzt geht es wirklich bald los und wir sperren auf.